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Bestenehrung 2011:
Im Rahmen der Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen und Schulen Nordrhein-Westfalens, durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Schulministerin Sylvia Löhrmann, wird die Realschule Crange geehrt. Die Realschule Crange wurde vertreten durch Schulleiter Reiner Jorczik, Jerome Noel Kemper, Jeannette Schoenrath und Ali-Osman Tasova.
Fast 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler an der Realschule Crange haben mindestens einen Elternteil, der nicht in Deutschland geboren ist. Dass die Schule es schafft, diese Kinder bestens zu integrieren, war dem NRW-Schulministerium jetzt eine Auszeichnung wert.
Zusammen mit Jerome Noel Kemper, Jeannette Schoenrath und Ali-Osman Tasova traf Schulleiter Reiner Jorczik am Montag in Düsseldorf die Ministerpräsidentin und die Schulministerin. Hannelore Kraft und Silvia Löhrmann ehrten die Realschule für „das uneingeschränkte Engagement und die großartigen Leistungen“ beim Abbau von Bildungshürden.
Vier nordrhein-westfälische Schulen waren stellvertretend für 64 zu der Ehrung eingeladen. Die Bezirksregierung hatte sie vorgeschlagen. Begleitet wurde Jorczik von drei seiner Zehntklässler, allesamt engagierte Schüler. Jerome Noel steht als Pate einer 6. Klasse zur Seite und ist Streitschlichter. Jeannette Schoenrath ist Redakteurin der Schülerzeitung. Wie Ali-Osman hilft sie außerdem bei der Hausaufgabenbetreuung. Beide sind auch Sporthelfer. Und alle haben „sehr gute Noten“, so der Schulleiter, der auf der Bühne auch nach seinem Konzept gefragt wurde. Seine Erklärung: Die Integrationsarbeit gelinge trotz des schwierigen sozialen Umfelds dank „vieler kleiner Bausteine“.
Gemeint sind Elemente wie Lernförderung durch ein Studententeam oder der Pausensport, vor allem aber die intensive Sprachförderung in Deutsch, die die moslemischen Kinder u.a. anstelle des Religionsunterrichts genießen. Auch die Kulturförderung wird an der Realschule groß geschrieben. Ganz neu ist das Modellprojekt „Kulturagenten“, an dem die Schule als einzige aus dem Regierungsbezirk teilnehmen wird. Kulturagentin Ariane Schön wird sie vier Jahre begleiten.
Von den 46 Schülern, die im letzten Jahr die Fachoberschulreife mit Qualifikation erreichten, hatten 21 einen Migrationshintergrund. Die FOR erhielten 16 mit und 29 Schüler ohne Migrationshintergrund.
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